Das war 2018

Für diejenigen, die meine Arbeit noch nicht lange kennen und / oder dies zum ersten Mal lesen:

 

Jedes Jahr gibt es einen Jahresrückblick auf meiner Seite.
Er besteht aus einem Teil Vergangenheit, dem Anfang,
dann aus dem aktuellen Jahr, der Rückblick
und einem Blick hinter die Kulissen, das Private.

Die Vorgeschichte   (Kurzfassung)

Mitte 2009 kündigte ich meinen Job aus gesundheitlichen Gründen. Ich hatte nicht vor, mich selbständig zu machen sondern lediglich eine kleine Pause einzulegen um mich um meine Gesundheit zu kümmern.

 

Mein Zustand wurde nicht besser, es bestand jedoch kein Versicherungsschutz oder finanzielle Unterstützung mit der ich ärztliche Behandlung hätte beanspruchen können. 

Als es meine Kraft wieder zuliess unternahm ich Waldspaziergänge und nahm eines Tages meine Kamera mit. Die Bilder fanden Anklang in meiner Umgebung und da ich nicht von Waldspaziergängen leben konnte, fing ich 2010 an Shootings anzubieten und nebenbei Websiten, da ich dies, im Gegensatz zum Fotografieren, ja schon konnte.

 

Das Fotografieren eignete ich mir vorzu an, las vor jedem Shooting je nach Wettersituation noch Tipps und danach - auch heute noch -, schaue ich was ich hätte besser machen können. Jede Woche wollte ich mindestens einmal aufgeben. 4 Shootings und 7 Webseiten waren es im ersten Jahr . Im zweiten Jahr, 2011, bereits 38 Shootings, einige Turniere und mehrere Webseiten. Da es aufwärts zu gehen schien, gab ich mir die Chance für ein drittes Jahr.

2012 begann ich aufgrund grosser Nachfrage zusätzlich Fotoworkshops anzubieten. Im 2013 hatte ich zum ersten Mal auch im Winter Shootinganfragen und humpelte (durch massive Gelenkprobleme bis zur (eigentlichen) Arbeitsunfähigkeit von 2012-2013) mit vielen tollen Hundebesitzern durch die Landschaft um die schönsten Erinnerungsbilder einzufangen.

2014 war das erste Jahr, in dem ich finanziell nicht mehr so unter Druck stand, dass ich kaum schlafen konnte. In diesem Jahr konnte ich zum ersten Mal sagen: Ja, mein Weg ist gut so wie er ist und hatte zum ersten Mal die Gelegenheit mich einzelne Tage auszuruhen - auch bei schönem Wetter. 

Ab 2015 fing sich langsam alles zu entfalten und anstatt grosse Brocken gab es eher mehr Kieselsteine aus dem Weg zu schaffen - oder daraus etwas schönes zu Bauen. Seit 2016 kann ich von meiner seit Beginn 100%igen Tätigkeit als Fotografin und Grafikdesignerin leben und bilde ich mich laufend dort weiter, wo noch Lücken bestehen.

 

Die Selbständigkeit hat mich ungemein viel gelehrt und ich freue mich diesen Weg weiter zu gehen und dass mich so viele von euch schon seit Jahren begleiten. DANKE.  

Das aktuelle Jahr

Viele stimmen mir wohl zu: das Jahr 2018 war einfach nur VIEL. Viel von allem - Gutes wie auch Schwieriges. Klar, das ist Leben. Aber 2018 war es irgendwie mehr. Viel mehr. 

Wenn ich lese, worüber ich im Dezember 2017 geschrieben habe, was ich im 2018 vorhabe und wie es gekommen ist, muss ich Lächeln. 

Im Januar hatte ich zwei tolle Pferde und einen Welpen vor der Linse sowie ein Familienshooting mit Pudel im Schnee.

Im Februar wollte ich eine Pause machen weil ich dazu neige 7 Tage 8-10h zu arbeiten und mich daher entschieden habe ab 2018 mehr Ruheinseln für mich zu schaffen. Ihr ahnt es: es kam anders.

Überraschenderweise machte mein Traummann mir Ende Dezember 2017 einen Heiratsantrag und wir wünschten uns im 2018 und am liebsten im Mai zu heiraten. Den Februar verbrachte ich also gänzlich mit der Hochzeitsplanung wie auch jede freie Minute der restlichen Monate bis zu unserem perfekten Tag im Mai. 

Das Eingangsthema war ja VIEL: Seit Dezember 2017 plagten mich Schulterschmerzen, die im März 2018 darin gipfelten, dass ich schlussendlich zum Arzt musste und sogleich auch 100% krankgeschrieben wurde. Frozen Shoulder war die zum Glück richtige, gleichzeitig aber auch schwierige Diagnose. Eine Erkrankung, die aus dem Nichts kommt und im Schnitt 1-3 Jahre dauert. Praktisch zeitgleich war ich gezwungen mein Pferd, Jg 1988 zu zügeln. Was - wer selbst ein altes Pferd hat weiss - eine emotionale Herausforderung ist. Es war - wie so oft - im Nachhinein das Beste was uns passieren konnte obwohl es mich über Wochen an meine Grenzen gebracht hatte zusätzlich zu den 24h Schmerzen im Arm. Zu Fuss gingen wir diesen Weg gemeinsam in unser neues Zuhause. Ihm geht es nun viel besser und mir damit auch.

Von März und April bis zu unserer Hochzeit im Mai waren nur 11 Shootings - mit Ach und Krach - möglich. In einer Akutphase war ich sogar gezwungen Termine zu verschieben, was in zwei Fällen zu massiven Reaktionen führte. Die Termine abzusagen sind eine 'absolute Frechheit' - mehr dazu in meinem Blogbeitrag 'Kranksein eine Frechheit als Selbständige?'. Auch für drei Hochzeiten musste ich Ersatz finden wobei dort das Verständnis und Anteilnahme berührend gross war. 

Eine Woche vor unserer Hochzeit war der Tiefpunkt der Erkrankung gekommen - ich war zwar nicht mehr fähig den Arm mehr als 10 Grad zu bewegen aber dafür wurde es mit den Schmerzen langsam besser.

Weiterhin war ich zu 80% krankgeschrieben und konnte nur eingeschränkt Arbeit annehmen. Dazu kamen Verzögerungen in der Beantwortung von Emails und Anfragen, die weiterhin viel Geduld bei allen inklusive mir forderten.

Drei Shootings im Juni und sechs im Juli konnte ich durchführen, ebenso die gebuchte Hochzeit im August - zu meiner grossen Freude und der des Hochzeitspaares.

Die Entscheidung, ob ich weiterhin Hochzeitsfotografie anbieten möchte oder nicht stand an. Nicht, weil es mir nicht genug Freude bereitet sondern ob es zeitlich neben allem anderen noch drin liegt und es galt Prioritäten zu setzen. Hinzu kam, dass ich es entweder ganz oder gar nicht machen möchte. Lange Zeit fand ich keinen geeigneten Lieferanten für Produkte und plötzlich war alles klar. 

So erhielten Mirjam und Alex als erstes Paar eine wunderschöne Verpackung zu ihren wertvollen Bildern:

Nach dem Motto Scherben

bringen Glück fiel mir nach

9 Jahren zum ersten Mal

ein Objektiv zu Boden während

der Hochzeit. Mit Glück im

Unglück zersplitterte dabei

nur der Filter und nicht das Glas.

Es ist zwar die einzige Linse über die ich einen Filter lege, jedoch in dem Moment genau die richtige. So betrug der Schaden 300 statt 2000 Franken. 

Den September verbrachten wir für drei Wochen in Tansania und Sansibar anlässlich unserer Flitterwochen (Bilder dazu findet ihr ganz unten). Diese Zeit war wertvoll für die Genesung meiner Schulter, aber auch eine willkommene Atempause. Sie beschleunigte den Heilungsvorgang, so dass ich ab Oktober - endlich - wieder 100% arbeitsfähig war. Die Schulter ist voraussichtlich ab Januar 2019 wieder voll belastbar und der Kraftaufbau beginnt.

Im Oktober schaffte ich schliesslich den Sprung zu meinem lange ersehnten neuen Fotostil, der meinen Bildern noch mehr Magie verleiht und sie komplett erneuert. Seit über einem Jahr beobachtete ich die Arbeiten anderer Fotografen und studierte Perspektiven und Ausrüstung. Inspirieren aber nicht kopieren und sich selbst damit verlieren ist dabei die Devise. 

 

Die Übersicht der Shootings 2018 habe ich dieses Jahr deshalb nicht nach Farbe sondern nach Datum sortiert, so ist der Unterschied direkt zu sehen.

Im November und Dezember verlief alles im Vergleich zum restlichen Jahr normal. Wunderschöne Herbstshootings und intensive Privatcoachings fanden statt. Das Wetter hätte das ganze Jahr nicht besser sein können zum Fotografieren. 

Wie ihr seht... es war viel. Denn das waren jeweils immer nur die Spitzen der vielen Eisberge.

 

Das war auch der ausschlaggebende Punkt mir für die kalte Jahreszeit eine längere Terminpause ein zu planen um vieles aufzuarbeiten sowie auch eine wirkliche Pause zu machen. 

 

Die Nachfrage nach Terminen ist nach wie vor sehr gross, so dass ich bereits im August bis Ende Jahr ausgebucht war und mir rechtzeitig Januar-Februar eine Auszeit eingeplant habe.

 

Mehr dazu unter " 2019 ".

2019

Ein neuer Versuch für eine Atempause: von Weihnachten 2018 bis und mit Ende Februar 2019 werde ich einiges aufarbeiten aber auch kurz an die Wärme gehen und während dieser Zeit per Email, Telefon etc. nicht erreichbar sein.

 

Die Shootingtermine für März und April sind bereits vergeben.

 

Im Mai hat es noch wenige freie Termine. 

 

Von Mitte Mai bis Mitte Juni folgt eine zweite Pause und aufgrund einer Hochzeitsreportage hat es im Juni ebenfalls nur wenige freie Termine.

Ab Juli ist die Agenda noch frei.

Coachings 2018

2018 fanden sehr viele Privatcoachings statt, die Nachfrage war dieses Jahr riesig. Und die Resultate ebenso. 

Den meisten sagte ich beim Vorgespräch, dass sich ihre Fotografie komplett auf den Kopf stellen wird und ich freue mich immer, wenn sich Menschen darauf einlassen und mir vertrauen. 
 

Bei einigen war das Coaching der Auslöser für grössere Prozesse, bei anderen lösten sich die Knöpfe, die sie davon abhielten die Bilder zu kreieren, die sie sich wünschten. 

Meine Coachings funktionieren anders als andere:

 

Mein Ziel ist es nicht, beim Coaching die besten Bilder zu machen sondern viele Werkzeuge mit auf den Weg zu geben damit nachher zu Hause DIE Bilder entstehen und sich entfalten können, die zur jeweiligen Person passen.

 

Das ist bei den Vorher (zu unterst) - Während (mitte, wenn vorhanden) - Nachher (zu oberst) sehr schön zu sehen. Zwei Coachings und deren Resultate möchte ich euch hier gerne zeigen:

Einblick, Vorher-Nachher & Feedbacks

Sarah

war bereits ein Jahr vorher an einem Gruppenworkshop bei mir. Ich freute mich riesig, sie nochmals bei mir begrüssen zu dürfen. Bei einem zweiten Treffen ist das gegenseitige Kennen schon so viel besser, auch ich weiss dann noch mehr um die Bedürfnisse des anderen und dessen Weg. 

Sarah's Hauptanliegen waren ebenfalls Gegenlicht ebenso wie Bewegungsbilder, Lichtführung und Hintergründe finden.

Liebe Sarah, deine neuen Bilder sprechen Bände und du scheinst mir für den Moment 'angekommen' zu sein. Die Serie von Maxi ist zauberhaft. Vielen lieben Dank für dein Vertrauen in meine Arbeit, es ist schön mit dir zusammen zu fotografieren. Hier gehts zu Sarah's Webseite

" Das Privat-Coaching mit dir war für mich ein richtiges Erlebnis. Diese lehrreichen Stunden voller Konzentration und „Knopflöse- Erkenntnissen“ vergingen wie im Flug. Danke, dass du mir so grosszügig dein Wissen vermittelt, mein Auge weiter sensibilisiert und mich einige Schritte weiter gebracht hast. Deine starke Präsenz, Hilfsbereitschaft und Geduld sind grossartig! Mit deinen Inputs und Tipps wird mein Wissens- und Erfahrungsrucksack wachsen und ich freue mich sehr aufs Anwenden und Üben. Vielen herzlichen Dank Brigitte für Alles! "

Barbara

war meine allerallererste Coachingkundin, die mich vor ungefähr 6 Jahren fragte, ob ich überhaupt persönliche Coachings anbieten würde. Ich freue mich sehr, dass sie sich noch einmal für ein Coaching bei mir entschieden hat. 

Ihre Hauptanliegen waren: Hintergründe besser erkennen und vor allem: Gegenlicht und Bildbearbeitung. Ihre Bilder vorher waren schon sehr gut, also galt es wirklich neue Perspektiven zu finden, den Mut für Experimente zu finden und: ich finde das Bild rechts oben gigantisch. 

Tausend Dank liebe Barbara für viele tolle Jahre, die wir uns nun kennen durch meine Arbeit, die gegenseitige Wertschätzung und dein Vertrauen in mich sowie das liebe Feedback. 

Ich danke dir nochmals ganz herzlich für den heutigen, wundervollen Tag. Vielen Dank für all die Informationen. Es war genau das was ich mir vorgestellt habe, beim Fotografieren und beim Bearbeiten. Vielen Dank für das feine Risotto und den Lebkuchen, er war sehr lecker. Vielen Dank für das Geschenkli. Vielen Dank für deine liebe, einfühlsame Art, du bist eine ganz tolle Persönlichkeit und ich bin stolz, dass ich dich kenne. "